Taiji School Berlin

Meditation

Unter dem Einfluss des Taoismus wird Taijiquan heute oft als Meditation in Bewegung angesehen und praktiziert.

Der Meditative Aspekt des Taijiquan besteht darin, in der Bewegung nach Stille zu streben.
Die Meditationsübungen dienen dazu die Energie frei zirkulieren zu lassen und zu verfeinern, sowie den Kontakt zur Seele zu öffnen.
Das erste Ziel ist, ein Stadium von „Kein Selbst / Ego“ zu erlangen.

Dazu muss der Mind gehorchen. Er muss kontrolliert und trainiert werden und die Gesetze der Natur sollten in ihm wohnen.
Dadurch wird er immer stärker. Es ist ein langsamer Prozess.
Geduld und Ausdauer sind notwendig.
Wenn man die Taiji Bewegungen mit einem „positiven Mind“ übt, die Aufmerksamkeit auf das Körpergefühl die Einrichtung des Körpers, die Muskel Phasen und die Bewegung der inneren Energie richtet, hilft das,
die Kontrolle und Konzentration über die körperliche Bewegungen in Verbindung mit dem Mind zu entwickeln und es unterstützt die mentale Wahrnehmung.

 


Kultivierung

„Es gibt zwei Hauptaspekte von Kultivierung.

Der erste ist die innere Kultivierung, und setzt sich aus praktischen Methoden und Techniken zusammen.

Der zweite ist äußerlich, er ist lebendig und übt Tugend im Leben eines Menschen. Die Entwicklung und Kultivierung wird unvollständig sein wenn es bei einem der beiden einen Mangel gibt.

Das ultimative Ziel der andauernden Evolution ist Einheit mit dem Universum oder der Ewigkeit zu erreichen.

Alle spirituellen Traditionen haben ein Konzept von Ewigkeit die den Himmel einschließt oder das Universum im weitesten Sinn.

Es gibt drei Aspekte des menschlichen Seins:

Jing, Chi und Shen. Jing ist die Essenz oder das genetische Potential, Chi hat mobilisierende Funktion und Shen ist der leitende Geist.

Um das Ziel der Einheit mit dem Universum zu erreichen, müssen wir durch Beteiligung am tiefen ewigen Fluss des universellen Lebens aktiv an allen drei Aspekten oder Sphären arbeiten.“

Maoshing Ni



Taoistische Richtlinie

"Denke gut, tue Gutes jede Minute des Tages, und lerne anderen so viel wie möglich zu helfen ohne Gedanken an Dankbarkeit oder mögliche Belohnung.

Behindere, schikaniere, schade und verletze niemals jemanden, weder in Gedanken noch durch Taten."